Jahresbericht OK Albanifest
Ein in allen Bereichen aussergewöhnliches Albanifest in unserer „Munggä-Chnelle“ fand in diesem Jahr auf dem Neumarkt Winterthur statt. Es begann bereits anfangs März mit den Vorbereitungsarbeiten für unsere Festwirtschaft mit sechs neuen OK-Mitgliedern. Die Routine des früheren OKs fehlte diesmal, aber mit viel Engagement und Einsatz aller Beteiligter nahm das diesjährige Albani-Wochenende rasch Gestalt an. Die Aufgaben innerhalb des Oks wurden neu aufgeteilt und es funktionierte genau so gut wie in früheren Jahren. An dieser Stelle danke ich allen OK-Mitgliedern ganz herzlich für die reibungslosen und speditiven Vorbereitungsarbeiten.
Wir haben während dem Albanifest schon oft mit heissen Temperaturen gekämpft, aber so wie in diesem Jahr erlebte ich die Festtage noch nie. An unserem Standort im Neumarkt hatten wir am Morgen noch Schatten. Schon beim Aufstellen des Zeltes spürten aber alle Helfenden die Hitze. Am Nachmittag wurde es noch schlimmer und die Temperaturen waren fast unerträglich. Trotzdem war die «Munggä-Chnelle» um 18 Uhr dank der vielen helfenden Hände startklar. Es war beeindruckend, wie ihr der Hitze getrotzt habt!
Der Freitagabend war dank dem Auftritt der Kleinformation des Musikvereines Neftenbach sehr gut besucht. Mit ihrem originellen Outfit und den stimmungsvollen Musikstücken herrschte eine gute Festatmosphäre in unserer «Munggä-Chnelle». Aber am ersten Abend des Albanifestes merkte man es schon deutlich, dass sich wegen der Hitze viel weniger Leute in der Altstadt aufhielten. Nach zwei Uhr leerte sich auch unser Zelt und die Nachtwache begann ihre Schicht.
Am Samstagnachmittag war unsere „Munggä-Chnelle“, trotz des heissen Wetters, einigermassen gut besetzt. Am Abend hatte die Partyband «Flugmodus» ihren Auftritt. Leider war es für das Albanifest viel zu heiss und der Besucherandrang in der Stadt hielt sich in Grenzen. Dasselbe mussten wir leider auch in unserer Festbeiz feststellen, obwohl die Band mit ihrem professionellen Auftritt in einem normalen Jahr das Festzelt problemlos gefüllt hätte. Viele Festbesucher sahen sich die Musik auf der Gasse ausserhalb des Zeltes an, weil es dort gefühlte drei Grad weniger heiss war. Etwas Besonderes war der Besuch des Noch-Stadtpräsidenten Michael Künzle mit Familie in unserem Festzelt. Sie fühlten sich sehr wohl bei uns und blieben auch längere Zeit. Gegen zwei Uhr morgens beendeten wir den umsatzmässig enttäuschenden Samstagabend.
Wie immer fand am Sonntagmorgen das Frühstück statt. Weil es nach neun Uhr noch nicht so heiss war, durften wir in diesem Jahr erstaunlich viele Gäste begrüssen. Die „Eulach-Örgeler spielten am Vormittag zum Frühschoppen auf und so war unsere Festwirtschaft schon ganz gut besucht. Dasselbe gilt auch für den Nachmittag, als die „Winti-Fäger“ aufspielten. Trotzdem mussten wir vom Umsatz her Einbussen in Kauf nehmen, weil neben den Getränken auch die Essensbestellungen hinter unseren Erwartungen zurückblieben.
Bis am Sonntagabend alles Material verladen und unser Festplatz aufgeräumt ist, wird es meistens gegen 23 Uhr. Wieder durften wir auf eine zuverlässige Transport-Equipe zählen, um alles Material aus der Stadt zu holen. In Seuzach wird dann am Montagmorgen das Material gereinigt, gezählt und wieder versorgt. Vielen Dank an alle, welche dafür gesorgt haben, dass der Auf- und Abbau mit den Transporten so gut geklappt hat! Ich will mich bei allen Helfenden, ob Mitglied oder Nichtmitglied, welche zum guten und reibungslosen Betrieb der „Mungge-Chnelle“ beigetragen haben, herzlich bedanken! Es ist erfreulich, dass wir neben den bewährten auch immer wieder neue Helfende finden können. Ganz speziell danke ich euch, dass trotz der grossen Hitze alle angemeldeten Helfende ihre Arbeitseinsätze angetreten haben. Den vielen backenden Mitgliedern danke ich herzlich für ihre kreativen Arbeiten. Es ist schön, dass sich auch in diesem Jahr wieder recht viele Gäste, Naturfreundinnen und Naturfreunde bei uns in der „Mungge-Chnelle“ wohl fühlten. Wie es finanziell aussieht, werdet ihr an der GV 2026 erfahren.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an Walter Kienast, welcher uns sein Büro in der Nähe unserer Festbeiz zur Verfügung stellt. Hier können wir unser Fleisch und weiteres Material als Vorrat aufbewahren. Abschliessend bedanke ich mich besonders herzlich bei meinen OK-Kolleginnen und Kollegen vom Ressort Albanifest. Es war für mich sehr erfreulich, wie gut die Vorbereitungen, eure Einsätze als OK-Mitglieder am Fest selber und das Reinigen und Einlagern vom Material geklappt hat. So macht Zusammenarbeit Spass.
Nun hoffe ich erneut auf eure wertvolle Unterstützung am Albanifest vom 25. – 27. Juni 2027.
Für das OK Albanifest, Marcel Frank
