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Berichte

Fribourg

Erst ein Augenschein in gewohnt städtische Betriebsamkeit auf langer Allee, dann in leichter Senke allmählich zu Plätzen mit altehrwürdigen Bauten und schliesslich eingetaucht in den mittelalterlichen Kern von Freiburg; so führte Margrit Ochsner gut zwei Dutzend Erwartungsvolle in eine wundersame Welt.

Eindrücklich das Rathaus, witzig das vor- und rückseitig mit je anderer Sprache beschriebene Schild über dem Hochzeitsgässchen, wuchtig die über 700-jährige Kathedrale – das war nur der Beginn einer Fülle geschichtsträchtiger Zeugen, die uns noch überraschen sollten.

Verpflegung auf romantischem Platz (Picknick oder Tellerservice), umherschwirrende Schwalben, die ihre Brut in den Nischen unter alten Dächern versorgten, Rückfahrt mit Bus oder Nostalgie-Funiculaire zum Touristikzentrum, wo uns das Minibähnli zu einer stündigen Rundfahrt lud.

Zuviel der Eindrücke, die uns nun erfüllten, um sie umfassend zu beschreiben. Nur soviel: All die Brücken, Türme, drohenden Felsen über der Saane; wie die alten Klassengespanen mit Berner Dialekt alle Verse des "La haut sur la montagne ..." aus dem Tonband mitsangen.

Aber auch Erinnerungen lebten auf: Heinz mochte beim Passieren der ehemaligen Kaserne wohl noch das Scharren der Nagelschuhe und das Kommandogebrüll nachempfinden, das in seiner Rekrutenschule hier unten Alltag war ...

Herzlichen Dank Margrit und Mortaza für diesen gebotenen "Städteplausch"!

13.6.2015/wn

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