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Berichte

Samstag:

Gruppe Marcel: Kurz nach Mittag erreichten die zugfahrenden Teilnehmer pünktlich Arosa und nach einem zehnminütigen Fussmarsch in Richtung Innerarosa erreichten wir das Hotel Basic. Die Autofahrer waren auch schon eingetroffen und so konnten wir nach der Mittagspause beim Obersee losmarschieren. Der Weg führte ein Stück dem See entlang und anschliessend hinauf zum „Eichhörnli-Weg.“ Weil die Kinder viele putzige Eichhörnchen neben dem Weg füttern wollten und auf den Bäumen Tannen- und Eichelhäher zu entdecken waren, kamen wir nur langsam voran. Es eilte aber auch nicht, denn die Hotel-Chefin empfahl uns das Oktoberfest im Festzelt beim Hotel Waldhaus zu besuchen. Ab 16 Uhr spielte die Musik auf und nach einer guten und sehr gemütlichen Stunde kehrten die Meisten von uns zum Hotel zurück.

Sonntag:

Gruppe Marcel: Das Wetter war nicht so schlecht wie angekündigt und so fuhr meine Gruppe mit dem gut besetzten Bus via Untersee zum Hotel Prätschli hinauf. Nun wanderten wir auf einem naturbelassenen Strässchen zur Mittelstation der Weisshorn-Bahn hinauf um die Gruppe von Marlies zu treffen und dann gemeinsam den Bärenpark zu besuchen. Die Gästebetreuerinnen konnten viel Wissenswertes über den Bär erzählen und wussten auch sehr viel über die Entstehung und den Betrieb des Parks. So weiss man zum Beispiel noch nicht, ob die Bären hier auch einen Winterschlaf halten werden oder nicht, es wäre aber alles dafür eingerichtet. Die Kinder konnten sich auf dem grossen Spielplatz neben dem Park, und die Erwachsenen auf der Restaurant-Terrasse bis zum Weiterwandern verweilen. Auf einem schönen Höhenweg mit Sicht auf Innerarosa und die umliegenden Berge kamen wir zügig in Richtung Restaurant Alpenblick voran. Auf der vielfältigen Menu-Karte fanden alle einen passenden Zmittag und der speditive Service sorgte dafür, dass wir zeitlich wie geplant zur Wanderung nach Litzirüti aufbrechen konnten. Der Wanderweg führte uns recht steil zum Müliboden hinunter und von hier aus konnten wir das Dorfzentrum einmal von unten anschauen. Beim Kieswerk und der Kläranlage konnte man feststellen, dass die Gebäude trotz schönen Bergen und blauem Himmel auch nicht schöner als bei uns sind. Nach dem Stausee führte der Weg weiter dem Bach entlang und vor Litzirüti konnte man gut sehen, wie der Bach die Talflanken recht grossflächig weggespült hat. Bis zur Abfahrt des Zuges nach Arosa, reichte die Zeit noch zu einer wohlverdienten Einkehr in der Wirtschaft.

Gruppe Marlies: Als Einstieg in die Wanderwoche entschlossen wir uns für eine sanfte Variante und fuhren mit der Gondelbahn hinauf zur Mittelstation. Die Kinder stürmten den sehr schönen Spielplatz. Einige Erwachsene besuchten die schöne Restaurant-Terrasse. Nach dem Besuch im Bärenpark schlossen wir uns der Gruppe von Marcel an.

Montag:

Gruppe Marcel: Ein schöner Tagesbeginn lockte uns in die Höhe. Also fuhren wir mit der Gondelbahn aufs Weisshorn und bestaunten bei klarer, aber kalter Luft die grandiose Aussicht. Der steile Weg zum Carmennasattel hinunter war glücklicherweise noch gefroren und nicht rutschig und so kamen wir sehr gut voran. Kurz vor der Hörnli-Hütte bogen wir ab und stiegen recht steil und zum Teil auf schneebedecktem Weg zum Urdensee hinunter. Während dem Abstieg hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die türkisblaue Farbe des klaren Wassers. Die teilweise noch schneebedeckte Landschaft und darüber der blaue Himmel gaben ein eindrücklich schönes Bild ab und wurde massenhaft fotografiert. Nach einem weiteren Abstieg auf einem schlechten Kiessträsschen konnten wir bei der Urdenalp-Hütte an der warmen Sonne unser Picknick geniessen. Der weitere, vermeintlich kurze Abstieg, erwies sich dann aber länger als angenommen. Beim Wiederaufstieg auf den Schanfigger Höhenweg zur Ochsenalp mussten doch wieder einige Höhenmeter überwunden werden. Das Fahrsträsschen bis zum Restaurant war mehr eine Baustelle und wollte nicht so recht in das schöne Landschaftsbild passen. Die Pause in der Gartenwirtschaft hatten wir uns nun wirklich verdient. Der weitere Weg zum Rot Tritt und weiter zur Bushaltestelle Prätschli zog sich irgendwie immer mehr in die Länge und auch ich war froh, als wir endlich die Anzeigetafel vom Bus sahen. Ein Lob möchte ich den Kindern aussprechen. Sie haben während der langen Tour gut mitgehalten und nie gemeckert.

Gruppe Andrea: Sanft führt der gute Weg vom Prätschli hinauf Richtung Rot Tritt und Ochsenalp. Wir genossen das Bergpanorama und die kräftige, in der Sonne leuchtende Herbstfärbung. Der obere Prätschsee war bis auf einen kleinen, schlammigen Tümpel fast ausgetrocknet. Ein Stück hinter der Ochsenalp hielten wir Mittagsrast. Auf den Kaffeehalt in der Ochsenalp mussten wir verzichten, weil unsere grosse Gruppe nicht willkommen war. So stiegen wir direkt steil gegen Scheidegg auf und wanderten dann weiter zum Hauptichopf. Hier genossen wir auf dem leichten Abstieg zur Mittelstation der Weisshornbahn nochmal die wunderbare Aussicht und die Herbstfarben der Sträucher und Bäume.

Gruppe Mortaza: Wir wanderten am Vormittag zuerst mit der Gruppe Andrea zur Ochsenalp. Nach dem Picknick nahmen wir uns Zeit einen Kaffee in der Ochsenalp zu nehmen. Anschliessend wanderten wir gemütlich auf dem schönen, vielseitigen Weg Richtung Rot Tritt, Prätschalp, am schönen Prätschsee vorbei bis Maran. Nach dem Kaffeehalt brachte der Bus uns von Maran zum Hotel zurück.

Dienstag:

Gruppe Marcel: Die RhB brachte uns nach Langwies und schon kurz nach dem Bahnhof begann der Aufstieg. Der Bergweg führte dem Fondejer Bach entlang zur Valser-Siedlung Strassberg hinauf und im Skihaus Casanna kehrten wir bei schönstem Wetter und mit toller Aussicht ein und versüssten uns mit den frischen Nussgipfeln das Leben. Der finale Aufstieg auf das 2460m hohe Mattjisch-Horn war meistens weglos, sehr steil und trieb uns die Schweissperlen auf die Stirnen. Auf dem Gipfel angekommen wurden wir mit einer grandiosen Aussicht für den mühsamen Aufstieg belohnt. Der lange Abstieg durch ausgedehntes und herbstlich gefärbtes Weideland war nicht mehr so steil, dafür aber recht lang. Im Flecken Pirigen liessen wir uns noch während einer längeren Pause so richtig von der Sonne verwöhnen. Um wieder den Bahnhof von Langwies zu erreichen, mussten wir durch den Lawinenschutzwald nochmals einen schönen, aber recht steilen Abstieg unter die Füsse nehmen. Weil die Zeit vor der Rückfahrt nach Arosa glücklicherweise noch reichte, erholten wir uns in der Gartenwirtschaft von dieser Bergtour.

Gruppe Andrea: Die Luftseilbahn brachte uns aufs Weisshorn wo wir erst mal Panorama, Sonne und Kaffee genossen. Die Wanderung startete steil hinunter (im Winter stürzen sich hier die Ski- und Snowboard-Fahrer die schwarze Piste hinunter) zum Carmennasattel. Der Weg führte unterhalb des Hörnlis durch und dann hoch zur Hörnlihütte. Nach der Mittagspause, die wir picknickend verteilt rund um das Berggasthaus verbrachten, wanderten wir unterhalb der neuen Urdenfürgglibahn durchs Tal. An einer Stelle hatte es noch etwas Schnee drin. Wir konnten aber alle gut passieren. Auf dem Urdenfürggli genossen wir die Aussicht Richtung Lenzerheide und fuhren dann mit der Bahn retour und zurück nach Arosa.

Gruppe Mortaza: Mit dem Bus fuhren wir aufs Prätschli und wanderten anfangs etwas steigend, nachher ebenaus durch den schönen Arlenwald bis zur Mittelstation der Weisshornbahn. Nach dem Picknick fuhren wir mit der Gondelbahn aufs Weisshorn, genossen zuerst das schöne Bergpanorama und dann im Gipfelrestaurant am runden Tisch den Kaffee. Zurück in Arosa spazierten wir noch gemütlich an der Sonne am Obersee.

Mittwoch:

Gruppe Marcel: Jeden Morgen konnten, durften oder mussten wir beim Frühstück auf der anderen Talseite das Schiesshorn anschauen. Warum also nicht einmal die Sichtweise umkehren und vom Gipfel aus auf Arosa hinabblicken? Schikane Nr.1: Zuerst mussten wir 200 Höhenmeter zum Stausee absteigen, um dann auf der anderen Talseite an der Furggenalp vorbei, in Richtung Maienfelder Furgga aufzusteigen. Auf 2250m zweigte unser Weg dann nach rechts ab und führte anfangs recht steil zum Schiesshorn-Sattel hinauf. Weil nicht alle Teilnehmer den Aufstieg zum Gipfel mitmachen wollten, konnten wir die Rucksäcke deponieren und waren so im Nu auf dem 2604m hohen Gipfel. Der letzte Grat zum höchsten Punkt war recht ausgesetzt, aber dafür konnten wir nun fast senkrecht nach Arosa hinunterschauen und die Aussicht auf die umliegenden Gipfel war auch nicht zu verachten. Nach dem Picknick auf dem Sattel führte der Bergweg durch alpines Gelände zum Alteinsee hinunter. Während der Pause bei einer Hütte am See erblickte Hanspeter mit dem Feldstecher eine Gruppe Steinböcke auf einem gegenüber liegenden Grat. Beim weiteren Abstieg zu den Alteiner Wasserfällen kamen wir den Tieren immer näher und wir konnten sie auch mit blossem Auge gut sehen. Kurz vor der Abzweigung zu den eindrücklichen Wasserfällen tauchte plötzlich von unten her Anita auf, welche am Morgen noch von Unwohlsein geplagt wurde. Nachdem unzählige Fotos gemacht wurden, stiegen wir auf einer ausgedehnten Geröllhalde zum Müliboden ab. Dann kam Schikane Nr.2: Wir mussten wieder die 200m zum Dorf aufsteigen. Beim Schwimmbad schauten wir noch alte Fotos von Arosa und dem Schwimmbad an.

Gruppe Marlies: Gleich vom Hotel weg wanderten wir hinunter zur noch jungen Plessur und überquerten diese. Ein angenehmer Weg führte uns durch den etwas mystischen Wald zum Bärenried und weiter in Richtung Wasserfall. Der Aufstieg zum Wasserfall entpuppte sich dann als weniger angenehm, muss doch vor nicht allzu langer Zeit ein grosser Steinschlag heruntergekommen sein. Die Mühe lohnte sich aber. Der Weg führte uns wieder zurück zur Plessur der wir bis zum Stausee folgten. Hier begann nun der zum Teil etwas steile Aufstieg zum Grüenseeli, welches sich als richtige Perle mitten im Wald entpuppte. Nach wohlverdienter Mittagrast führte der Weg wieder hinunter zur Plessur, der wir nun wieder bis Langwies folgten. Ein Teil der Gruppe verabschiedete sich bereits in Litzirüti und stieg dort in den Zug nach Arosa. zurück weglassen

Gruppe Mortaza: Der Bus brachte uns zum Untersee. Wir wanderten dem Alteiner Bach entlang zu den Alteiner Wasserfällen.
Auf dem Rückweg fanden wir bald einen gemütlichen, sonnigen Platz am Wasser für den Mittagshalt. Nach dem Mittagessen führte uns der Weg zum Untersee und dann fuhren wir mit dem Bus nach Innerarosa. Mit der Kabinenbahn fuhren wir aufs Hörnli und mit der grossen Gondelbahn weiter zum Urdenfürggli.
Da hier aber eine kalte Bise blies, fuhren wir bereits mit der nächsten Bahn retour aufs Hörnli und genossen im warmen Restaurant einen feinen, heissen Alpenkräutertee. Mit Kabinenbahn und Bus fuhren wir zurück zum Hotel.

Gruppe Andrea: Für die Familien (4 Erwachsene und 9 Kinder) stand ein sportlicher Tag ohne Wandern auf dem Programm. Am Vormittag mieteten wir Trottinetts mit Helm, erhielten Sicherheitsinstruktionen und fuhren dann mit unseren Geräten zur Mittelstation der Weisshornbahn. Der erste Teil der Strecke war auf geteerter Strasse eine gute Gelegenheit für Alle, sich mit dem Trottinett vertraut zu machen. Wir sausten talwärts, unterwegs immer wieder mit kurzen Stopps zum Verschnaufen, die vom Bremsen klammen Finger zu strecken und die Aussicht zu geniessen. Im Dorf fuhren wir in Einerkolonne am Obersee und Untersee vorbei und bogen dann links ab auf den Bahnweg. Ab hier war die Schwierigkeit auf Naturwegen deutlich erhöht. Alle fuhren vorsichtig und so kamen wir ohne Stürze im Beizli von Jogi «in da Brünst» an. Wir wurden hervorragend bewirtet und Erwachsene wie Kinder genossen die Pause, bevor es in Litzirüti mit dem Zug zurück nach Arosa ging. Nachdem wir die Trottinetts abgegeben hatten, holten wir Olga Frank am Bahnhof ab und spazierten nach der Mittagspause am Obersee zum Kletterpark. Hier wurden wir mit Klettergstältli, Helm und Handschuhen ausgestattet, kurz geschult und dann durften wir uns in die Höhe wagen und auf verschiedenen Schwierigkeitsgraden zwischen den Bäumen klettern. Ein riesen Spass für fast Alle. Ein Beinahe-Absturz führte bei Andrea zu blauen Flecken an den Oberarmen, die sie die restliche Woche begleiteten. Roman hatte auf einem schwierigeren und hohen Parcours mit seiner Höhenangst zu kämpfen. Die Kinder meisterten die Kletteraufgaben bravourös! Schlussendlich kamen alle ausgepowert und zufrieden wieder auf festem Boden an.

Donnerstag:

Gemeinsame Wanderung: Am heutigen Tag war das Wetter recht bewölkt, aber es blieb den ganzen Tag über trocken. Wir hatten für alle Teilnehmer dieselbe Route vorbereitet, es gab einfach tempomässig zwei Gruppen. Wieder begann die Wanderung mit dem Abstieg zum Stausee. Dann folgten wir dem Weg, welcher am Anfang teilweise recht steil war, nach Tieja hinauf. Nachdem Alle den Aufstieg geschafft hatten, wanderten wir auf einem Kiessträsschen nach Medergen. Ein schönes, altes Wirtshaus mit einer Terrasse weckte unser Interesse und so kam es, dass die ganze Gruppe, immerhin etwa 35 Personen, unangemeldet bewirtet wurden. Bravo! Auf dem Höhenweg über die Chüpfer Alp wanderten wir ins Sapüner Tal hinein und kamen ziemlich genau auf die Mittagszeit im Restaurant Heimeli an. Marlies hatte uns mit Essenswünschen bereits angemeldet. Die Teilnehmer, welche nicht mehr gut zu Fuss sind, konnten mit Bruno Albert in die Nähe des Restaurants fahren. Sie waren auch schon eingetroffen und so waren wir über 40 Personen. Wir waren bei weitem nicht die einzigen Gäste, aber irgendwie konnten doch alle Naturfreunde einen Sitzplatz in einer der heimeligen Gaststuben ergattern. Die Bedienung war sichtlich gefordert aber man merkte schon, dass hier immer viele Leute verkehren, denn trotz Stress blieb das Personal sehr freundlich. Nachdem Essen, Kaffee und Dessert bezahlt waren, brachen wir zur Wanderung nach Langwies auf. Beim Vorbeigehen konnten die sehr alten Valser-Siedlungen Schmitten und Dörfji angeschaut und fotografiert werden. Auf einem angenehmen Weg erreichten wir den Bahnhof Langwies und fuhren anschliessend nach Arosa zurück.

Freitag:

Gruppe Marcel: Mit der Gästekarte, welche wir anfangs Woche vom Hotel erhielten, konnten wir gratis die Bergbahnen und den Bus in Arosa / Lenzerheide benutzen. Das wollten wir heute noch einmal richtig ausnutzten. Wir verliessen das Hotel schon früh um die ersten Gondeln auf das Hörnli und weiter auf das Urdenfürggli zu erwischen. Es klappte bestens und wir machten uns auf den Weg zur Alp Scharmoin. Wir hatten Glück, denn kaum waren wir angekommen fuhr die Gondelbahn ab der Mittelstation mit uns auf das Parpaner Rothorn hinauf. Einmal mehr erwartete uns eine phantastische Aussicht in die Bergwelt und weil vorher alles klappte, konnten wir es uns im Gipfelrestaurant noch etwas gemütlich machen. Dann aber ging es los und wir stiegen querfeldein zum Gredigs Fürggli ab. Ab hier wurde der Wanderweg neu angelegt damit sich die Biker und die Wanderer nicht in die Quere kommen. Vorbei am Totseeli, Älplisee und Schwellisee führte der schöne Weg zum Restaurant Alpenblick, wo bereits die ganze Naturfreunde-Familie anwesend war. Der Heimweg durch Arosa zum Hotel beendete eine erlebnisreiche und sehr schöne Wanderwoche. Ein grosses Kompliment gebührt den Kindern. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie sich zum Wandern motivieren lassen und dann auch noch mit Freude mit den Erwachsenen unterwegs sind.

Gruppe Andrea: Eine Viertelstunde nach Marcels Gruppe, starteten auch wir direkt ab Hotel zur Bergbahn Richtung Hörnli und Urdenfürggli. Es war noch sehr frisch als wir erst ein kleines Stück über die Krete an der Sonne und dann auf der Schattenseite des Parpaner Weisshorns, gegen das Gredigs Fürggli hinauf losmarschierten. An einigen Stellen lag sogar noch Schnee. Angenehm warm wurde es, als wir in Gredigs Älpli auf den neu angelegten Wanderweg einbogen und am Totseeli vorbeiwanderten. Beim beinahe ausgetrockneten Älplisee machten wir eine ausgedehnte Mittagsrast. Vorbei am Schwellisee führte uns der Weg zum Kafi- und Dessert-Halt ins Restaurant Alpenblick wo später auch die andern Gruppen eintrafen.

Gruppe Mortaza/Marlies: Mit dem Bus fuhren wir bis Maran. Wir waren eine sehr gemischte Gruppe von 7 bis 87 jährigen Wanderern! Alle genossen diese gemeinsame Unternehmung. Wir liessen uns auf dem Eichhörnliweg Zeit, die Eichhörnchen und die manchmal etwas aufdringlichen Tannenhäher zu füttern. Dann zweigten wir auf den Panoramaweg ab und folgten ihm bis zum Hotel Tschuggen. Oberhalb des Hotels nahmen wir den schmalen Bergweg, der uns ziemlich direkt zur Bergkirche von Innerarosa brachte. In leichtem auf und ab gelangten wir dem Hang entlang zum Restaurant Alpenblick wo wir auf die beiden anderen Gruppen trafen.

Samstag:

Viel zu schnell war auch diese Wanderwoche bereits wieder vorbei. Ein wunderbares, unkompliziertes Hotel, feines Essen, herrliches Wetter, eine schöne Gegend und kameradschaftlicher Zusammenhalt in der Gruppe – alles hat gepasst! Marlies sei herzlich gedankt für die tolle Unterkunftswahl und der perfekten Organisation der Wanderwoche. Allen ein dickes Dankeschön fürs Mitkommen und Mitwandern.

Heidi und Hanspeter haben ausgerechnet was die Gruppe Marcel in dieser Woche geleistet hat: Es waren 4425m Aufstieg, 7430m Abstieg und 107 Wanderkilometer!

Wir freuen uns schon auf die nächste Herbstwanderwoche in Kandersteg!

Marlies Albert, Marcel Frank, Mortaza Ghazvini und Andrea Schwengeler

2019  Naturfreunde Winterthur