background

Berichte

Allschwil-Dorf, Endstation der „Drämmli“-Linie Nr. 6, die bis 1905 mit Postkutschen geführt wurde. Nur einige Schritte und wir treten über die Schwelle des heimeligen Restaurants „Jägerstube“. Nach bester Verköstigung durchwandern wir das historische Allschwil. Imposante, schmucke Riegelhäuser erinnern an eine Verwandtschaft mit dem Elsass. Allschwil war früher ein sundgauisches Bauerndorf und gehörte zur fränkischen Zeit zum Herzogtum Elsass.

Ueber das freie Feld erreichen wir den Komplex der Schule für Blindenführhunde. Zur Einführung sehen wir einen Film der uns anschaulich zeigt was es für Personen mit Beeinträchtigung heisst, mit einem Hund unterwegs zu sein. Roland Stadler, Instruktor für Blindenführhunde schildert uns mit Enthusiasmus und Begeisterung die vielschichtigen Aufgaben. Da steckt viel Liebe dahinter. Die geduldigen, gutmütigen Labradorhunde werden zu Führhunden, Assistenzhunden, Autismusbegleithunden und Solzialhunden ausgebildet. Auch das Züchten von Hunden beinhaltet einen grossen Teil der verantwortungsvollen Aufgaben. Wir dürfen die niedlichen Welpen bewundern. Eine Hündin hat neun Welpen, die nach etwa sechs Wochen spielerisch geschult werden. Eindrücklich passiert ein Führer mit seinem Hund einen mit verschiedenen Hindernissen und Klippen gespickten Parcours. Im Freien dürfen wir über einen Zaun die Hunde streicheln, vor allem zur Freude der Kinder. Wir hätten noch viele Fragen, doch Marlies mahnt zum Aufbruch, der Zug ist reserviert! Es ist uns ein Bedürfnis einen Obolus abzugeben, doch für die Spendenkasse bleibt keine Zeit. Gerne übergeben wir im Zug unsere Spende an Marlies. So kann sie im Namen der Naturfreunde Winterthur der Stiftung einen schönen „Batzen“ überweisen, eine gut angelegte Spende.

Ein herzliches Dankeschön an Marlies für die Organisation. Schön mit ihr zu reisen mit ihren klaren Infos wann, wie und wo. So geht niemand verloren…..

04.11.2017/Ruth Tschudi

2019  Naturfreunde Winterthur