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Berichte

Den umgekehrten Weg als die russische Armee 1799, leitete uns Erika Keller auf ihrer ersten selbständig geführten Tour das Sernftal hinunter.

Beim Streifzug durch Elm an den vielen alten, romantisch anmutenden Holzhäusern vorbei wunderten sich die einen nach dem Wohnsitz der Ski-Legende Vreni Schneider, entdeckten die andern vom Kirchlein aus das Martinsloch, und ausgangs Dorf gemahnten die gewaltigen Abrisse an einer Felswand an den verheerenden Bergsturz von 1881, der durch unsachgemässen Schieferabbau ausgelöst wurde.

Immer wieder war man versucht, zu weilen, denn die Klarsicht auf die frisch verschneiten Kämme, welche das Welterbe Sardona umspannen, die schon zunehmend bunten Herbstwälder und die reichlich sprudelnden Wasser liessen kaum Eile zu.

Unvermittelt, nach dem Picknick auf gefälligem Fleck, war das vordem schimmernde Sonnenlicht einer grauen Decke gewichen. Ein aufkommender kühler Luftzug spornte die Gruppe auf dem kurzen Rest des Weges an, das Ziel Restaurant Bahnhof, heute Bushaltestelle, bald zu erreichen – dank Rosmarie fand dann auch die Nachhut noch die richtige Schwelle ...

wn/27.9.2017

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