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Berichte

Das Schlachtdenkmal auf der Vögelinsegg stellt einen Bauern dar, der mit einem Morgenstern in der Hand Richtung der Stadt St. Gallen blickt. Die Appenzeller siegten 1405 gegen die Fürstabtei St. Gallen. Die Hügelketten sind eingepackt in Dunst und Nebel, es mutet beinahe herbstlich an. Sonnenstrahlen locken uns aufwärts, vorbei an blumengeschmückten Häusern zum Punkt Waldegg. Eine erste Verschnaufpause im Restaurant mit Besichtigung des nostalgische eingerichteten Restaurant „Schnugge-bock“, das weit herum bekannt ist. Weiter der Hügelkette entlang bis zum grossen Picknick-Platz. Die Aussicht auf den Alpstein bleibt uns verwehrt, die Sonne mag die Feuchtigkeit nicht zu vertreiben. Der Abstieg nach Lustmühle führt uns durch satte grüne Wiesen und vorbei an wunderschönen Gärten. Hier verkleinert sich unsere Wandergruppe. Schon bald erreichen wir den St. Galler-Brückenweg. Bei Zweibrücken bewundern wir die beiden im Jahr 1987 erstellten „Hüslibrücken“, fantastische Holzkonstruktionen. Die kleinere Brücke führt über den Wattbach, der hier in die Sitter mündet. Auf der grösseren Holzbrücke überqueren wir die Sitter und folgen dem Flusslauf. Der letzte Aufstieg führt uns zur 98,60 Meter hohen Fachwerkbrücke „Haggen-Stein“. 320 Tonnen Stahl wurden für diesen Steg verbaut, einer der höchsten Europas. Gemütlich schliessen wir die schöne Wanderung mit Annemarie Schoch im Frühbarockstil erstellten „Schlössli“ in Haggen ab.

13.06.2017/Ruth Tschudi

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