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Berichte

 

Gelbe Lilien blühen am idyllischen Marmori-Weiher, fast mitten in Dietikon, unserem Startpunkt. Ein Ur-Dietikoner spricht unsere Wanderleiterin Margrit Ochsner an und führt uns zu einem stillen Ort, dem Wiesenthalpark in Berg Dietikon. Die herrschaftliche Villa beherbergt ein Gesundheitszentrum und die Kunst-Galerie Bachlechner. Grosszügige, fantasievolle Skulpturen sind im schönen Garten ausgestellt. Ein kleines Wegstück zurück und schon gelangen wir in den Wald und an die Reppisch. Der Fluss zählt zu den letzten naturbelassenen Fliessgewässern des Kantons Zürich; entspringt dem Türlersee und mündet nach 25 km bei Dietikon in die Limmat. Ohne Atemnot meistern wir den Aufstieg über den Zickzackweg mit Treppenstufen und stabilen Holzbrücken. Beim grossen, gepflegten Picknickplatz geniessen wir unsere Köstlichkeiten aus dem Rucksack. Herrlich, an diesem warmen Frühlingstag durch den kühlen, stillen Wald zu wandern. Doch bald ist es mit der Stille vorbei. Auf dem Waffenplatz will uns das Militär seine Schiesskünste vorführen und für uns heisst es unfreiwillig HALT. Bald öffnet sich die Schranke für den Rest unserer Wanderung. Im kleinen Biotop kurz vor Birmensdorf tummeln Kaulquappen, junge Frösche springen ab und zu auf, Libellen schwirren; Zeichen des wunderbaren Frühlings. Im Schatten der Sonnenschirme beim Alterszentrum „am Bach“ runden wir die erlebnisreiche, schöne Wanderung ab. Ein herzliches Dankeschön an Margrit!

23.05.2017/rt

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